Tierische Produktionsverfahren:

Zu den aktuellen Deckungsbeiträgen der vier wichtigsten tierischen Produktionsverfahren habe ich nun aktuell vier Übersichten ( für die Milchviehhaltung, Bullenmast, Sauenhaltung u. Schweinemast ) erstellt, die die Entlohnung der ldw. Arbeitskraft bei unterschiedlichen Erzeuger-Erlösen berechnet.

Zusätzlich wird alternativ berechnet, mit welcher Kostenzuteilung man rechnen muss, wenn stufenweise die Fixkosten zu den variablen Kosten hinzukommen 1. Gemeinkosten ; 2. Fixkosten: Maschinen u. Geräte ; 3. Gebäudekosten ;                 4. Lohnansatz ; und 5. Management u. Dokumentationaufwand

Hinweis zum Verständnis: In der Milchviehaltung werden bei 34 Cent je kg Milch 13,1 € je Std. "verdient ", wenn der Stallplatz bereits bezahlt ist und kein neuer geplant ist. Ist dieser jedoch noch mit Tilgung und Zins belastet (450 € je Platz) , dann ist ers bei 38 Cent ein Std.-Entlohnung mit 10,6 € möglich, wenn Gemeinkosten u. Fixkosten Maschinen von der Milchviehhaltung auch getragen werden müssen. Werden alle Arbeiten von Fremdarbeitskräften erledigt und angemessen bezahlt (560 € je Kuh u. Jahr) , sind schon 40 Cent je kg nötig, um plus minus Null zu wirtschaften. Das kann ein "auslaufender" Nebenerwerbsbetrieb schon mit 27 Cent/kg erreichen. Bitte beachten Sie , dass die grau unterlegte Spalte die durchschnittliche Kostensituation des spezialisierten Viehaltungsbetriebes darstellt, dessen Fixkosten und Gemeinkosten teilweise durch andere Betriebszweige anteilmäßig "mitgetragen" werden.

In gleicher Weise sind die anderen Übersichten zu den Viehhaltungszweigen zu interpretieren !

Januar 2017 ; Alfons Janinhoff

 

 

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